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Das größte Elektronik-Festival Europas, seit 2005 im Freizeitpark De Schorre bei Boom südlich von Antwerpen. Läuft über zwei identisch bespielte Wochenenden im Juli, dazwischen bleibt das aufwendig gebaute Bühnenbild stehen. Rund 400.000 Besucher aus über 200 Ländern, Camping im DreamVille direkt nebenan.
Riesiges EDM-Festival auf einem ehemaligen Lehmgrubengelände bei Boom, eine halbe Stunde südlich von Antwerpen. Zwei Wochenenden im Juli, jeweils Freitag bis Sonntag, je rund 200.000 Leute — zusammen etwa 400.000. Musikalisch breit im kommerziellen Bereich: Mainstage mit den ganz großen DJ-Namen, daneben 15 bis 20 Themenbühnen mit Techno, House, Trance, Hardstyle und Drum and Bass. Wer Underground sucht, findet ihn hier eher in den Nebenfloors als auf der Hauptbühne. Was Tomorrowland ausmacht, ist weniger das Line-up als die Bühnenarchitektur: aufwendige Kulissenbauten, die eher an Themenpark als an Festival erinnern, dazu Feuerwerk und Konfetti im Halbstundentakt. Crowd ist extrem international, über 200 Nationen, viel Sprachmischung, Altersschnitt Anfang 20 bis Mitte 30. Camping läuft über DreamVille mit eigenem Programm, von Zeltplatz bis Glamping in allen Preisklassen. Teuer, durchorganisiert, nicht subtil — aber handwerklich das Aufwendigste, was es in Europa gibt. Anreise aus Deutschland gut machbar: Köln bis Boom sind gut zwei Stunden.
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